Der RSV und seine Teams verabschieden sich in die 2. Corona-Pause

Mit dem Inkrafttreten der Maßnahmen zur Eindämmung des neuartigen Coronavirus, gemeinsam von der Bundes- und den Landesregierungen am letzten Mittwoch beschlossen, verabschieden sich auch die Mannschaften des RSV Kölns in die mindestens einen Monat andauernde Pause. Bundesweit muss der Breitensport in eine Zwangspause, um seinen Teil dazu beizutragen, die seit Wochen andauernde zweite Corona-Welle in Deutschland einzudämmen.

Die Damen- und Herren-Teams hielten seitdem am Donnerstag bzw. am Freitag noch eine letzte Trainings-Einheit auf dem Rasen des Kölner Rugby Parks ab. Es könnte die jeweils letzte im Jahr 2020 gewesen sein. Bei der Verschiebung des Saisonauftakts durch den Rugby-Bundesligaausschuss Mitte August war man bei den Verantwortlichen von einem Neustart des nationalen Spielbetriebs im März ausgegangen – ob sich dieser Zeitplan halten lassen wird, ist zum jetzigen Zeitpunkt alles andere als sicher.
Die Mannschaften des RSV hatten sich bis zuletzt im vollen Trainingsbetrieb befunden, um sich auch ohne anstehende Pflichtspiele spielerisch weiterzuentwickeln.

Die letzten Trainingseinheiten vor der Corona-Pause.

 

 

 

 

 

Seit dem Spätsommer hatte Damen-Trainer Marco Sermersheim sich und seine Kölsche Mädcher verpflichtet, den neueren Spielerinnen das kleine Einmaleins des Rugbys beizubringen. ,,Wir haben viel frisches Talent in der Mannschaft jedoch hat uns die zweite Welle einen Strich durch unsere Freundschaftsspiel-Planungen gemacht. Wir hoffen darauf die Mädcher bald auf ihren neuen Positionen in einem Spiel testen zu können.“

Für die erste Herren-Mannschaft des RSV, die seit August vom Südafrikaner Melvine Smith betreut wird, beendet die Pause eine intensive Trainings-Phase, in der an der Spielidee des ehemaligen Profis gefeilt wurde. „Wir verstehen die Notwendigkeit dieser Maßnahmen, auch wenn wir natürlich nach den Fortschritten der letzten Wochen gerne weitergearbeitet hätten – wir werden nach der Pause alles daran setzen, unser Spiel weiter zu entwickeln“, so Coach Melvine Smith nach dem letzten Training der ersten Herren-Mannschaft am Donnerstag.

Einschränkungen bedeutet der Lockdown Light auch für den Kölner Nachwuchs. Die Kinder- und Jugendabteilung des RSV muss nun leider auf die bereits geplanten Freundschaftsspiele gegen andere NRW-Vereine wie Aachen, Bonn und Wiedenbrück verzichten. Zu einer Absage hatten wir uns allerdings bereits einige Tage vor der Entscheidung der Bundesregierung durchgerungen, um den Trainingsbetrieb weiter aufrecht erhalten zu können. Für die trainingsfreie Zeit planen unsere Trainer nun wöchentliche Videos und Botschaften, um mit den Kids in Kontakt zu bleiben. „Wir hoffen alle sehr, dass es für uns im Dezember mit dem ovalem Spaß weitergeht“, so Silke Sermersheim.

Für die kommenden Wochen wünschen wir dem gesamten Vereins-Umfeld – den Aktiven, Fans, ehrenamtlichen Helfern und euren Familien – viel Kraft und Durchhaltevermögen. Wir freuen uns, wenn auch diese zweite Welle des Coronavirus überstanden ist, wieder gemeinsam unseren geliebten ovalen Ballsport betreiben zu können. Bis dahin, bleibt gesund!